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Weihnachtsbridge 2012

Der winterliche Kältezauber wirkte geradezu einladend, sich in der Wohlfühloase des Restaurants „Schönbühl“ in Schaffhausen einer neuen Prise der Leidenschaft des Weihnachtsbridges hinzugeben. Alle konnten es kaum erwarten, in vorweihnachtlicher Stimmung einen Hauch von Glamour und gesellschaftlichem Glanz einzufangen: Die Virtuosen des Gedankenspiels, die vermeintlich strategiehungrigen Bridgeköniginnen, die Duchessen der Bridgeteams, eine spärliche Männerwelt und die Goldhändchen der Lockvogelstrategien. Nelly Capaul und ihr eingespieltes Team des Restaurants anerboten uns ihre warmherzige Gastfreundschaft bereits beim Empfang und bewiesen im Verlaufe des Abends einmal mehr, dass die Lebensqualität in diesem Zentrum für Generationen mit innerlicher Freude herzhaft gelebt wird.

Wenn Damen gern und lustvoll bridgen,
sich ihre Herzen daran erquicken; 
denn wo die Lust ist, ist auch die Liebe,
da ist Feuer im seelischen Getriebe.

Unsere Präsidentin, Maria Faulenbach, konnte 29 Bridgepaare in unserem „erlauchten“ Kreis begrüssen, darunter auch einige sympathische Newcomerinnen aus der bewährten „Talentboutique“ von Romi Brunner. Für die tadellose Organisation der Spielleitung verwöhnten uns einmal mehr sehr lobenswert Theres Bosshard und Ruth Wüst, die nach kurzen Anweisungen den Auftakt zur Spielfreudig-keit freigaben.

In virtuoser Leichtigkeit wurden nun die Karten gemischt, die Dualität der Regeln nochmals abgecheckt und die anfängliche Nervosität legte sich. Nun übten sich alle, ihre „alt“ bewährten Strategien in  „wunderlicher“ Manier zu vollziehen. Inspiriertes Einverständnis war gefragt, knappe und präzise Gestik liess aufhorchen. Ganze Kompositionen von Spielvariationen wurden ertastet, oder zumindest erahnt. Prestigeträchtige Mienen und unverkennbar klopfende Herzen liessen der Verträumtheit keine Chancen.

Ein leises Lächeln als Kompliment,
ein stilles Schmunzeln als Fragment; 
und Gruss der inneren Heiterkeit,
ich glaub wer bridget, ist sehr gescheit.

 

 

 

 




 

  Die wenigen Männer dieser leidenschaft-
  lichen Zunft,
  folgen meistens nur der weiblichen
  Vernunft;
  Ob ein Fit oder Schlemm in Farben, 
  ach was für ein Regelwerk und was
  für schöne Farben;
  manch einer spürt da kein Konzept
  und nicht die richtigen Regeln,
  sie führen trotzdem ein gottergeben
  glücklich-heiteres Leben.

 


Ein lieblicher Zaubertrunk beim Apéro liess unsere Spielraffinessen und Höhepunkte nochmals aufleben, gemeinsam wurde angestossen auf unsere einzigartige Glückseligkeit. Dabei beherzte uns unser „pfiffiges“ Basler-Tübli Heidi Dietrich mit an Heiterkeit kaum zu überbietenden Ratschlägen, wie Fitness und Vitalität in Einklang gebracht werden könnten. Ihrem einmaligen Erlebnis beim Engadiner Skimarathon lohnt sich kaum nachzueifern, wie sie auf der „zehnspurigen“ Langlaufloipe ihrer Fitnessphilosophie beraubt wurde, mit unerwartetem Happy-End auf der Skischanze. Die Erfahrung mit der Methode Bircher war ihr auch nicht zugetan, ebenso ihr unsäglicher Landungsversuch als Luftballon auf dem Fitnessparcour. Einfach köstlich, liebe Heidi, auch deine Lebensweisheit, dass ein umfängliches Bauchgefühl einem unsäglichen Beweis für Liebe entspricht. Herzlichen Dank.

Die herrlichen Kreationen des Nachtessens mit den einheimischen Kredenzen waren nun der eigentliche Auftakt zum Höhepunkt des Abends. Die feuerroten Weihnachtssternen als Tischdekoration, liebevoll von Maria Lenz organisiert, bildeten einen reizenden Einklang zu unseren freudigen Erwartungen: Der Samichlaus beehrte uns mit seinem Besuch. Viel Lobenswertes gab es da zu berichten, was bei einigen ein verschmitztes Schmunzeln erwirkte oder Heiterkeit auslöste. Wohlabgewogener und sehr einfühlsamer Tadel war aber ebenso angebracht, dies vor allem über sich angeeignete Spielmanieren. Alle waren sie aber glücklich, wurden sie doch, ob Lob oder Tadel, mit sinngemässen Geschenken aufgemuntert. Mit kräftigem Applaus bedankten wir uns bei Maria für diesen geistreichen Zustupf.

Mit Spannung wurde zum Abschluss das „wohlbehütete“ Geheimnis der Rangliste von Theres Bosshard gelüftet. Glanzresultate erzielten Maria Faulenbach mit Beatrice Wicki (67,72 %) auf Ost-West; Susanne Helbling und Sylvia Kramer (61,4 %) auf Nord-Süd. Da Weihnachten die schönste Zeit des Jahres ist, lagen auf dem schmuckvollen Gabentisch für alle Geschenke bereit. So gab es zum Abschluss nur fröhliche und zufriedene Gesichter.

Das schönste Geschenk haben wir uns aber alle selbst gemacht: wir haben ganz speziell füreinander Zeit gehabt…..zum Spielen, Reden und Lachen….. das macht unseren Weihnachtsbridge immer wieder zu einem unvergesslichen Jahresabschluss. Herzlichen Dank und ein frohes Weihnachtsfest.

Peter Ganz

Fotos und Videos: Christine Thum

Video Besuch des Samichlaus.

Video Heidi's Kümmernisse.

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