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Weihnachtsbridge 2013

Wenn ein Nicht-Bridge-Spieler, der an Berggipfel denkt, wenn er Pic hört und an einen Farbanstrich, wenn von Oberfarbe die Rede ist, zu einem Bridge-Anlass eingeladen wird, muss es sich um das Weihnachtsbridge handeln. Hier sind nämlich Gäste willkommen. Die dürfen zwar nicht mitspielen aber teilhaben an den Festivitäten. Ich bin gerne hingegangen und bedanke mich nochmals herzlich für die Einladung,

Das Weihnachtsbridge fand auch dieses Jahr im Rest. Schönbühl statt, herrlich gelegen hoch über Schaffhausen. Es sei hier gleich vorweggenommen: Wir wurden vom sehr kompetenten Schönbühl-Team den ganzen Abend bestens betreut.

Die Gäste waren um 18:00 Uhr zum Apéro geladen. Als ich pünktlich eintraf, herrschte eine tolle Stimmung. Die Bridgespieler waren noch ganz aufgeregt vom Paarturnier (mit 15 Tischen!), das sie am Nachmittag gespielt hatten, die Gäste waren glücklich, dass Tranksame gespendet wurde, und alle freuten sich am schönen Ambiente im Foyer, am süffigen Weisswein und den  feinen Häppchen, die angeboten wurden. Der Apéro war im Übrigen vom Verein und von Werner Wepfer (der vor Kurzem einen runden Geburtstag gefeiert hat) offeriert. Herzlichen Dank!

Um 19:00 wurde zu Tisch gebeten. Der Saal, in dem eben noch hartnäckig um jeden Punkt gekämpft wurde, war in einen festlichen Speisesaal verwandelt worden.

Christine Thum hatte einen kleinen Wettbewerb vorbereitet, mit dem die Zeit bis zum ersten Gang überbrückt wurde. Es galt an Hand von 12 Fotos von T-Shirts die Clubmitglieder zu erraten, die dahinter resp. darin steckten. Der Wettbewerb war nicht ganz einfach. Leute mit guter Beobachtungsgabe und fotografischem Gedächtnis waren im Vorteil. Falls diese Voraussetzungen nicht erfüllt waren, konnte man sich bei den Sitz Nachbarn erkundigen. Die Technofreaks konsultierten mit dem Smartphone Fotos auf der clubeigenen  Homepage und im Internet. Immerhin auf zwei Zetteln waren alle Antworten richtig (Anne Barbato und Henriette Keller). Zwei weitere Eingaben waren mit elf richtigen Antworten auch nicht schlecht. Kleine Preise belohnten die Detektivarbeit.

Nun konnte das Essen serviert werden. Jedermann war davon begeistert. Der erste Gang, Kürbissuppe mit Datteln, hat gar eine Goldmedaille verdient!

Gesättigt sah man der vermuteten Standpauke des Samichlaus (Maria Faulenbach) ohne grosse Bedenken entgegen. Ja, der Samichlaus hatte einiges zu sagen. Zuerst bedankte er sich artig bei den Vorstandsmitgliedern und anderen Helfern für die geleistete Arbeit. Dann kam er auf das (Dauer)thema "Schwatzen" zu sprechen. Als moderner Chlaus hat er dafür "Helgen" (wie an der Basler Fasnacht) mitgebracht. Diese enthielten neben Tadel auch gleich noch Vorschläge, wie die Situation zu verbessern sei. Das war alles sehr witzig und unterhaltend. Maria Lenz als Vertreterin des Vorstands dankte dem Samichlaus denn auch recht herzlich. Sie trug ihm noch auf, der kurzfristig verschwundenen Präsidentin den Dank und das Lob aller Clubmitglieder für ihre Arbeit zu übermitteln und gab ihm auch ein Geschenk für die Präsidentin mit. Dieser gelungene Auftritt des Samichlaus ist hier als Video verewigt.

Anschliessend trug Silvia Mathieu einen lustigen Lebensbericht vor. Sehr interessant für Eltern mit Töchtern im heiratsfähigen Alter. Ich vermute allerdings, dass die meisten Clubmitglieder dieses Problem bereits hinter sich haben.

Der Dessert wurde serviert. Es sei ein Gedicht gewesen, wurde dem Schreibenden zugetragen. Der musste nämlich seine Portion weiterreichen, da er unmöglich noch mehr essen konnte. Einen Abnehmer hat er übrigens problemlos gefunden.

Schließlich stand noch die Rangverkündigung vom nachmittäglichen Paarturnier an. Als Sieger wurden die Paare Hazel-Jean Roost/Dick Herden und Romi Brunner/Hildegard Strauss ausgerufen. Sie erhielten einen herzlichen Applaus für ihre Leistung. Das setzte sich dann fort bis zum letzten Rang. Sehr sympathisch. Alle Teilnehmer konnten sich am reichhaltigen Gabentisch, der von den Mitgliedern alimentiert worden war, ein Geschenk aussuchen.

So klang ein sehr schöner und harmonischer Abend aus. Gratulation an den Verein zu einem aktiven und gut organisierten Vereinsleben. Wenn wie an diesem Tag an einem Anlass 60% aller Vereinsmitglieder mitmachen, ist das sehr beeindruckend.

Rolf Thum

(Fotos Christine Thum und Sheila Zeller)