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Weihnachtsbridge 2015


In der wunderschn beleuchteten Seniorenresidenz Schnbhl durften wir auch in diesem Jahr, am 12. Dezember, unseren traditionellen Weihnachtsbridge an 15 Tischen durchspielen, mit einer professionellen Turnierleitung durch Huguette und Susi. Unsere Prsidentin, Maria Faulenbach, begrsste alle herzlich mit guten Wnschen fr einen reibungslosen Spielverlauf.

Um 17.30 waren wir alle von Marian Schachenmann eingeladen zu einem Apero mit Ksestengeli und einem wunderbaren Weissen (Rhywy, Cuvee Blanc AOCSH). 

Die Pause wurde genutzt, um unseren Spielraum in ein Weihnachtsmrchen zu verwandeln, mit schnster Tischdekoration 
und Kerzenschein, und der Blick in den wunderschn beleuchteten Garten liess trotz der Frhlingstemperaturen ein wenig Festtagsstimmung aufkommen.

Unser Menue begann mit einem frischen Wintersalat (Nsslisalat mit Chips von Aubergine, Zuccini, Mhrchen und was war das komische weisse, durchlcherte Etwas? Ich lse das Rtsel auf;  es war LOTUSWURZEL(!), vom Geschmack eher sagen wir mal neutral). Unterbrochen wurde dann unser Essen von Hildegard mit ihrem wunderbaren Gedicht: Aller Anfang ist schwer. Natrlich auch und vor allem beim Bridge, sie hat sicher allen Anfngern aus dem Herzen gesprochen: Lieber Gott gib mir Karten, aber bitte die schwachen!

Der Hauptgang bestand dann aus zarten Fleischrouladen mit knackigem Gemse und Knpfli, sehr lecker. Pltzlich klopfte es laut an die Tr und herein spazierte unser prsidialer Nikolaus. Er erzhlte uns von einer merkwrdigen Begegnung im Schwarzwald bei seinen weihnachtlichen Vorbereitungen. Dort hatte sich offenbar eine Gruppe von Leuten getroffen, mit Dialekt, den er glaubte im Kanton Schaffhausen schon einmal vernommen zu haben.  Sie gingen einer seltsamen Freizeitbeschftigung nach. Diese hiess Bridge was ja so viel heisst wie Brcke, hatte das vielleicht was mit Max und Moritz zu tun? Aber eine Sge war nirgendwo zu sehen. Er schnappte dann noch die Begriffe Pik, Coeur, Karo und Treff auf ihm gingen alle mglichen Gedanken durch den Kopf wie Herzdame, Clown Popopov, meeting point was konnte das sein? Auch mit den Wrtern stayman, cuebit, don`t, week two, contra, alert, revers, 4. Farbe forcing, fr ihn waren das alles bhmische Drfer. Dann tauchte da noch eine merkwrdige Geschichte mit einem Schlssel auf, alle waren total aufgeregt und eine gewisse Anne schien die Verursacherin zu sein. Na ja, die Aufregung legte sich allmhlich und offenbar konnte spter dieses Rtsel irgendwie gelst werden. Der Nikolaus nahm sich vor, wenn er das nchste Mal in die Schweiz kme, wolle er versuchen dieses rtselhafte Treiben nher zu beleuchten. Mit den besten Wnschen fr die kommenden Festtage verabschiedete sich Santa Klaus.

Sylvia las uns ein schnes masurisches Wintermrchen vor,  von Josef dem Holzfller und der Wscherin Caterina, die nach Irrungen und Wirrungen wie in jedem Mrchen dann zum Schluss doch zu einander fanden. Zum krnenden Abschluss wurden wir verwhnt mit einer leckeren Zimtmousse mit Quittenkompott.

Die Spannung auf die Ergebnisse stieg und sehnschtige Blicke auf den reichlich gedeckten Gabentisch konnten beobachtet werden. Alle TeilnehmerInnen brachten fantasievolle Geschenke und wer zuerst kommt, der hat natrlich die freie qualvolle Auswahl, und das waren diesmal:
NS - Mie Ritter mit Sheila Zeller und OW - Romi Brunner mit Hildegard Strauss, HERZLICHEN GLCKWUNSCH. Aber alle anderen kamen auch zu ihrem Geschenkli, eine schne Tradition.

Zum Abschluss dankte unsere Prsidentin allen fr Ihre geleistete Arbeit bei den Vorbereitungen fr diesen gelungenen Weihnachtsanlass und ganz besonders den beiden Spielleiterinnen Huguette und Susanne. Dem knnen wir uns alle nur anschliessen.

Angelika Huth-Mller

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